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Überblick
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Frequenzbänder
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GSM 900 Kanäle 0 – 124, 955 – 1023
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876,2 bis 914,8 MHz (Uplink), 921,2 bis 959,8 MHz (Downlink)
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GSM 1800 Kanäle 512 – 885
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1710,2 bis 1784,8 MHz (Uplink), 1805,2 bis 1879,8 MHz (Downlink)
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GSM 1900 (Amerika) Kanäle 512 – 810
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1850,2 bis 1909,8 MHz (Uplink), 1930,2 bis 1989,8 MHz (Downlink)
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GSM 850 (Amerika) Kanäle 128 – 251
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824,2 bis 848,8 MHz (Uplink), 869,2 bis 893l,8 MHz (Downlink)
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Kanalabstand
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200 kHz
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Modulation
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GMSK (Gaussian Minimum Shift Keying), Phasensprung von π/2 (90 °) bei Symbolübergängen
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Symbolrate
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270.833 Symbole/s
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Bits pro Symbol
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1
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Zugriffsarten
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TDMA (Time-Division Multiple Access) TDD/FDD (Time and Frequency Division Duplex)
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Anzahl Kanäle/Träger
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8 Zeitschlitze pro TDMA-Rahmen (4,615 ms) 148 Bits pro Zeitschlitz, entspricht 577 µs
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Sprache
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Digitale Übertragung mit einem der folgenden Vocoders: Full Rate Speech (13 kbit/s) RPE-LTP (Regular Pulse Excited Code with Long Term Prediction) Enhanced Full Rate Speech (12.2 kbit/s) ACELP (Algebraic Code Excited Linear Prediction) Half Rate Speech (5.6 kbit/s) VSELP (Vector Sum Excited Linear Predictor) Adaptive Multirate (AMR), dynamischer Betrieb auf Full Rate and Half Rate Kanal je nach Kapazität und Empfangsqualität
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Leistungsregelung
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Ja, in 2-dB-Schritten über einen 30-dB-Bereich
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Anwendungen
GSM ist der weltweit führende Standard für Mobilfunktelefone mit Netzen in der Mehrzahl der Länder. GSM unterstützt Datenverbindungen über leitungsvermittelte Datendienste (bis 14,4 kbit/s), High Speed Circuit Switched Data (HSCSD, bis 43,2 kbit/s bei Kanalbündelung) und General Packet Radio Service (GPRS, mit Paketdatenkanälen in einem oder mehreren Kanälen bis zu 171,2 kbit/s). EGPRS ist eine neue 3G-Technologie für noch höhere Datenraten mit GPRS auf Basis von EDGE (Enhanced Data for the Global Revolution).
Außerdem ist der Kurznachrichtendienst – SMS – ähnlich wie E-Mail eine sehr beliebte Form der Offline-Kommunikation, die auch in zahlreichen Geschäftsanwendungen wie beim Check-In auf dem Weg zum Flughafen genutzt wird.
Für die Eisenbahn wurde mit GSM-R eine spezielle GSM-Version entwickelt, die Broadcast, Multicast, Halbduplex-Verbindungen und Priorisierung erlaubt.
GSM-Kurzporträt
GSM ist ein TDMA-System mit acht Zeitschlitzen (Kanälen) pro Träger. Eine normale Sprechverbindung nutzt einen Kanal. Audio wird normalerweise in einem Kanal je Rahmen übertragen. Jede Basisstation stellt einen Basiskanal mit den wichtigsten Angaben zum Netz und zur Basisstation im ersten Zeitschlitz des Trägersignals bereit.
Aufgrund der weltweit unterschiedlichen Frequenzzuweisungen wurden die ursprünglichen GSM-Bänder von 900 und 1800 MHz in den USA um ein 1900 MHz-Band und um das eigentlich für analoges AMPS reservierte 850-MHz-Band erweitert.
Zur Vermeidung von Störungen und Verbindungsabbrüchen spielt die Frequenzplanung des Mobilfunknetzes eine äußerst wichtige Rolle. Störende Einflüsse benachbarter Zellen lassen sich durch Leistungsregelung im Mobiltelefon und in der Basisstation ganz gut minimieren.
1992 nahmen die ersten GSM-Netze den kommerziellen Betrieb auf. Es wird erwartet, dass sie bis mindestens 2013 genutzt werden. GSM gilt als eine 2G-Technologie und wird gegenwärtig durch 3G-Netze auf Basis der WCDMA/UMTS-Technologie ergänzt (aber wohl kaum ersetzt).
Typische Messungen
Numerische Messungen: Spitzenpegel, Phasenfehler (Spitze und effektiv), Frequenzfehler
Grafische Anzeigen: Leistung und Phasenfehler als Funktion der Zeit, Modulationsspektrum
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