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UMTS/WCDMA - Universal Mobile Telephone System/Wide Band Code Division Multiple Access

Überblick

Frequency Bands

Frequency Range

Duplex

Band I

1920 – 1980 MHz (uplink)
2110 – 2170 MHz (downlink)

190 MHz
12 channels

Band II

1850 – 1910 MHz (uplink)
1930 – 1990 MHz (downlink)

80 MHz
12 channels

Band III

1710 – 1785 MHz (uplink)
1805 – 1880 MHz (downlink)

95 MHz
15 channels

Band IV

1710 – 1775 MHz (uplink)
2110 – 2175 MHz (downlink)

400 MHz
12 channels

Band V

824 – 849 MHz (uplink)
869 – 894 MHz (downlink)

5 channels
45 MHz

Band VI

830 – 840 MHz (uplink)
875 – 885 MHz (downlink)

45 MHz
2 channels

Band VII

2500 – 2570 MHz (uplink)
2620 – 2690 MHz (downlink)

120 MHz

Band VIII

880 – 915 MHz (uplink)
925 – 960 MHz (downlink)

45 MHz

Band IX

1749.9 – 1784.9 MHz (uplink)
1844.9 – 1879.9 MHz (downlink)

95 MHz

Band X

1710 – 1770 MHz (uplink)
2110 – 2170 MHz (downlink)

400 MHz

Kanalabstand

200 kHz

Kanalbandbreite

5 MHz

Modulation

QPSK (dl)
2*BPSK/HPSK (ul)

Chip Rate

3,84 Mcps

Zugriffsart

CDMA

Sprache

Adaptive Multirate (AMR), dynamischer Betrieb auf Full Rate oder Half Rate Kanal je nach Kapazität und Empfangsqualiät.

Leistungsregelung

Bis zu 1500 Leistungsregelungsbefehle pro Sekunde, Pegeländerung in 1, 2 oder 3 dB Schritten je nach Einstellung des Node B (Basisstation).

Anwendungen

WCDMA – oder UMTS, wie der Standard in Europa genannt wird – wurde entwickelt, um höhere Datenraten von bis zu 2 Mbit/s und solche Funktionen wie Internet-Surfen, Bildtelefonie oder Video-Download zu ermöglichen. Obwohl sich WCDMA auf höhere Datenraten konzentriert, unterstützt diese Technologie natürlich die Basisfunktionen wie einfache Telefongespräche oder das Versenden von SMS.

Die unten stehende Tabelle informiert über einige Dienstprofile, die erforderliche Datenrate, die Vermittlungstechnik (Leitung/Paket) und Beispielanwendungen:

Service-Profil

Datenrate

Übertragungsver-
fahren

Beispielanwendungen

Voice

16 kbit/s

Circuit switched

Voice Calls

Simple Messaging

14,4 kbit/s

Packet Data

SMS, MMS

Switched Data

14,4 kbit/s

Circuit switched

E-Mail

High Interactive Multimedia

max. 128 kbit/s

Packet Data

Videotelefonie

High Interactive Multimedia

max. 384 kbit/s

Circuit switched

Online-Gaming

High Multimedia

max. 2 Mbit/s

Packet Data

Video-Streaming

UMTS/WCDMA-Kurzporträt

WCDMA ist ein CDMA-System. Die Abkürzung CDMA bedeutet soviel wie Vielfachzugriff im Codemultiplex (Code Division Multiple Access). Bei diesem Verfahren wird der verfügbare Frequenzkanal in verschiedene Codesequenzen aufgeteilt, die mit den Nutzsignalen des jeweiligen Teilnehmers multipliziert werden. Alle Teilnehmer senden auf der gleichen Frequenz und zur gleichen Zeit.

Bei WCDMA werden die einzelnen Basisstationen anhand eines verschlüsselten Codes unterschieden, was die Zellplanung wesentlich vereinfacht, da die Nachbarzelle die gleiche Frequenz weiter verwenden kann! Allerdings wirkt der Signal-Rausch-Abstand (SNR) als begrenzender Faktor – ein wesentliches Merkmal des CDMA-Verfahrens.

Die vom jeweiligen Endgerät verwendete Datenrate hängt von dem diesem Gerät zugeteilten Spreizfaktor ab. Wenn mehrere Endgeräte den gleichen Spreizfaktor nutzen, werden die Signale anhand von unterschiedlichen Code-Kanälen unterschieden. Gegenwärtig beträgt die maximale Datenrate 384 kbit/s. In Zukunft wird es jedoch möglich sein, mehrere Code-Kanäle zu einem Multicode-Link zu bündeln und so Datenraten von bis zu 2 Mbit/s zu erreichen. Allerdings ist in diesem Fall die Kapazität dieses Frequenzkanals aufgebraucht, d.h. für ein anderes Mobiltelefon wäre einfach kein "Platz" mehr vorhanden. Der Grund besteht darin, dass für weitere Verbindungen kein SNR mehr zur Verfügung steht. Das ist das oben bereits erwähnte Kapazitätsproblem.

Zur Gewährleistung höherer Datenraten wurde in Release 5 des WCDMA (3GPP) –Standards das HSDPA-Verfahren (High Speed Downlink Packet Access) eingeführt. HSDPA ermöglicht Datenraten bis 10 Mbit/s (20 Mbit/s bei Multiple Input Multiple Output (MIMO) -Systemen) und basiert auf der 16-QAM-Modulation. Wie der Name schon sagt, steht HSDPA nur in Downlink-Richtung zur Verfügung und eignet sich daher ideal zum Herunterladen großer E-Mails oder Videos sowie zum Surfen im Web.

Typische Messungen

Sendermessungen:

  • Maximale Ausgangsleistung
  • Frequenzfehler
  • Leistungsregelung für die Inner Loop im Uplink
  • Minimale Ausgangsleistung
  • Spektrum-Messungen
    • Belegte Bandbreite (OBW)
    • Spektrum-Emissionsmaske (SEM)
    • Nachbarkanalleistung (Adjacent Channel Leakage Power Ratio, ACLR)
  • Sendemodulation
    • Fehlervektorbetrag (EVM)
    • Peak Code Domain-Fehler (PCDE)

Empfängermessungen:

  • Referenz-Empfindlichkeitspegel
  • Maximaler Eingangspegel

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